Siegfried

Siegfried - Die Treuewacht (Gotterdammerung pt. I) lyrics

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mein Schicksal in der andern.

Hasslich grinst ein fremder Mond

in diese dunklen Kammern.

Es flustern tausend Zungen: Tod den Nibelungen!

Es flustern tausend Zungen: Tod den Nibelungen!

Fern von Weib und Heimatland,

in ehrbar Treu verbunden,

schutz ich hier als einsam Wacht

den Schlaf aller Burgunden.

Wenn Freundschaft schlaft, die Treue wacht

durch tranenreiche Stunden.

Wenn Liebe schweigt, die Treue wacht

und heilt selbst tiefste Wunden.

Mein stolzes Herz wiegt zentnerschwer,

ich blut aus tausend Wunden,

allein mein Wille halt mein Schwert

und mich noch eng umschlungen.

Es flustern tausend Zungen: Tod den Nibelungen!

Es flustern tausend Zungen: Tod den Nibelungen!

Das Sonnenlicht - es tröstet nicht,

der Nebel hat entbunden,

seinem kuhlen Kuss entspringt

das End der Nibelungen.

Wenn Freundschaft schlaft, die Treue wacht

durch tranenreiche Stunden.

Wenn Liebe schweigt, die Treue wacht

und heilt selbst tiefste Wunden.

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